Jesus Christus
Christo kommt aus dem Griechischen und bedeutet - der Gesalbte.
Im Hebräischen bedeutet Messias - der Gesalbte.
Wichtigsten Quellen sind die vier Evangelien. Matthäus und Johannes
waren Gefährten von Jesus und Markus und Lukas waren Gefährten von
Paulus.
Es gibt eine alte Vorhersagung über Gesandte und Meister:
Wenn die Menschheit beginnt, sich in Materialismus und moralischen
Verfall zu stürzen, inkarniert sich ein erhabener Geist und kommt als
Sendebote für das Aller-höchste. Er hilft den Menschen auf den Weg der
Wahrheit und Tugend. Wahr-scheinlich ist dann die Bezeichnung für
diesen Gesandten nicht von Bedeutung.
Auch Jesus erschien in einer dunklen Zeit und brachte eine Botschaft voller Hoffnung, voll Liebe und Güte.
Seine Geburt:
Die Geburt Jesu durch eine jungfräuliche Mutter
ist ähnlich den Geschichten, die in den heiligen Überlieferungen
verschiedener Völker erzählt werden.
Weihnachten als Fest der Geburt Jesu hat sich erst im 4. Jahrhundert eingebürgert und geht vom Tag der Wintersonnwende aus.
Schon die alten Ägypter feierten in der Wintersonnwende die Geburt des Sohnes der Göttin Isis - von Horus.
Der persische Mysteriengott Mithras kam wohl am 25.12. in der Mitternachtsstunde zur Welt.
Seine Kindheit:
Im Matthäus Evangelium wird seine Flucht nach
Ägypten geschildert. In Alexandria könnte er von ägyptischen Priestern
aufgrund seiner hohen mystischen Begabung als Hohepriester in die
universellen Geheimlehre eingeweiht worden sein. Auch existierten dort
bereits buddhistische Missionsschulen, wo er vielleicht in die Weisheit
der östlichen Philosophie eingeführt wurde.
Als die Familie zurückkam gingen sie nach Nazareth.
In einem Hebräischen Manuskript "Sepher Toldos Jeschu" heißt es über
die Kindheit Jesu in der Stadt Nazareth in der Landschaft Galiäa, daß
er von dem Rabbi Elhanan, einem Kabbalisten, erzogen wurde. Er soll
bereits als Kind gelehrt ge-wesen sein und über Kenntnisse in Physik,
Astronomie, Metaphysik und die Zusammensetzung des Körpers verfügt
haben.
In der Bibel beschreibt eine Stelle das Staunen der Priester in einem Tempel über Jesus Wissen als Jugendlicher.
Der Mensch Jesus:
Der Geschichtsschreiber Lentulus: Es
erschien in diesen Tagen ein sehr tugendhafter Mann namens Jesus, von
den Leuten als Prophet der Wahrheit an-gesehen, von seinen Jüngern
Gottes Sohn genannt. Er ist von großer, stattlicher Figur (6 Fuß), sehr
gut gebaut, von ehrwürdigem Aussehen, so daß die, welche ihn sehen
sowohl lieben als auch fürchten müssen. Sein Gesicht ist oval, die
Stirn offen und glatt, die Nase schön, der Mensch ist über alles schön.
Seine Gesichtsfarbe ist blaß wie reifer Weizen, seine Augen dunkelbraun
und von außergewöhnlicher Klarheit. Das sehr starke Haar hat die Farbe
einer reifen Haselnuß, es ist nach Art der Nazoräer in der Mitte
gescheitelt, bis zu den Ohren glatt und über seine Schultern wallend
und am Ende gelockt. In der Rede ist er weise und würdevoll, im
Ermahnen liebreich und einnehmend, im Tadel furchtbar. Er übertrifft
durch eigen-tümlich erhabene Schönheit.
Die Nazoräer waren
eine spirituelle Gemeinschaft, die Verhaltensweisen aus dem Buddhismus
übernommen hatten und auf die Herrschaft Gottes warteten.
Narzoräer ist ein aramäisches Wort und heißt in übertragenem Sinne "sich für den Dienst Gottes verpflichten".
Die Taufe:
Johannes taufte Jesus im Jordan und in dem Moment
als Jesus sich aus dem Wasser erhob, kam eine weiße Taube geflogen und
Jesus wußte, daß es der Geist Gottes war. Von dieser Zeit an war sich
Jesus seiner Sendung bewußt.
Er war ungefähr 30 Jahre alt.
Das rituelle Untertauchen hat seinen Ursprung in Indien. Die
zeremonielle Waschung soll einerseits die Entlastung von allem
Irdischem symbolisieren, andererseits die Wiedergeburt des Geistes in
einem reinen Körper darstellen. (Deshalb auch die weiße Kleidung.)
Seine Botschaft:
Die Worte von Jesus zeigen die Botschaft der
Liebe, des Verzeihens und der Ver-söhnung. Er predigt immer wieder die
Nächstenliebe und wollte eine direkte Beziehung des Menschen zu Gott.
Er sagte: "Werdet wie die Kinder". D.h. wir sollen vertrauen, denn wenn
ein Vater zum Kind sagt, morgen gehen wir in den Zoo, dann zweifelt das
Kind nicht und überlegt, ob das Auto kaputt gehen könnte oder der Vater
arbeiten muß.
Unter anderem war seine Aufgabe, den Menschen die Augen für den
Unterschied zu öffnen, daß es nicht ein kosmischer Gott, sondern der
"Vater in uns" ist.
Jesus glaubte auch an die Reinkarnation, denn ein Jünger fragte: "Sind
die Sünden aus einem früheren Leben Ursache für die Blindheit dieses
Mannes?"
Vom Karma spricht Jesus in dem Satz: "Mit welcherlei Maß Ihr meßt, wird man Euch wieder messen."
Jesus teilte seine Lehre auf in eine exoterische und esoterische. Jesus
war in den Städten dafür bekannt, daß er die Magie Ägyptens betreibe.
Er erklärte aber: "Meine Lehre ist nicht mein, sondern dessen, der mich
gesandt hat.
Jesus hatte eine hohe Moral und eine tiefe ethische, humane und spirituelle Prägung.
Was heute als Christentum bezeichnet wird, ist eigentlich nicht die
Lehre Jesus sondern die des Paulus. Paulus wurde unter dem Namen Saulus
geboren und durch eine Offenbarung wandelte er sich vom Gegner zu einem
Anhänger Jesus.
Ein Theologe hat das einmal so ausgedrückt: Alle schönen Seiten des Christentums knüpfen an Jesus, alle unschönen an Paulus.
Immanuel Kant sagte über den Satz von Jesus "Das Reich Gottes ist in
Euch" folgendes: Das Reich Gottes auf Erden ist des Menschen Sehnsucht.
Christus hat es herbeigerückt, aber man hat ihn nicht verstanden und
ein Reich der Priester errichtet.
Seine Kreuzigung:
Jesus wurde ans Kreuz genagelt, das Sterben dauert dann oft Tage, Jesus starb aber innerhalb von 3 Stunden.
In einer Bibelstelle steht geschrieben: Danach erbat sich Joseph von
Arimathäa den Leichnam. Er hüllte ihn in Leinwand und legte ihn in eine
Gruft.
Ein jüdischer Leichnam wird dann gewaschen, doch Jesus wurde nicht
gewaschen. Weil er vielleicht nicht tot war. Forscher vermuten, daß das
Tuch mit Kräutern getränkt war und so als Wundpflaster diente.
Diese Leinwand wird heute in Turin aufbewahrt und zeigt den Abdruck
eines männlichen Körpers. Wissenschaftler prüfen die Echtheit des
Grabtuches, aber es gibt gegensätzliche Meinungen darüber.
Vergleiche und eventuelle Zusammenhänge:
1887 reiste der
russische Historiker und Forscher Nicolai Notovitch in ein Kloster in
die Nähe von Ladahk und fand alte Schriften über einen Propheten Issa
(arabisch-islamischer Name für Jesus), der im fernen Israel geboren
wurde, im 14. Lebensjahr in das Gebiet des Indus kommt, sich niederließ
um sich zu vervollkommnen. Er lernt die Veden zu lesen und auszulegen.
Er lehrt, daß die Bewertung des Menschen nicht gottgewollt ist und muß
so fliehen. Schließlich zieht er weiter nach Palästina.
Auch
in Indien hat der mystische Orden der Nath Yogis eine alte Schrift
aufbewahrt, die vom großen Heiligen "Isha Nath" erzählt, der im Alter
von 14 Jahren nach Indien kam und nachdem er in sein Heimatland
zurückgekehrt ist mit der Verbreitung seiner Lehren beginnt. Er fällt
einer Verschwörung zum Opfer und wird gekreuzigt. Durch seine in Indien
erlangten yogischen Fähigkeiten hat er die Hinrichtung überlebt und ist
schließlich wieder in den Himalaja gekommen, wo er ein Kloster
gegründet hat.
Falls Jesus nicht gestorben ist, mußte er sich versteckt halten.
Vielleicht machte er sich wirklich auf den Weg in den Himalaja, denn in
Damaskus gibt es einen Ort der heißt: Der Ort an dem Jesus wohnte. Und
in der Nähe der Grenze zu Kaschmir liegt der Ort: Ruhestätte der Mutter
Maria. In der Nähe der Hauptstadt Kaschmirs, Srinagar, gibt es die
"Jesus-Wiese".
Die Grabstätte des Apostel Thomas wird bis zum heutigen Tage in einem süd-indischen Ort bei Madras von Christen verehrt.
Ein 962 n. Christus Verstorbener iranischer Geschichtsschreiber (Shaik
Al-said-us Sadig) berichtet in seinem berühmten Werk Tkonal-du-Din über
die beiden Reisen Jesu nach Indien und über seinen Tod als Yuz Asaf in
Kaschmir. Sein Grab sei in Srinagar und wird als Grabmal eines Heiligen
verehrt wird. Der Sarkophag steht nach jüdischer Tradition in Ost-West
Richtung. Die Etymologie des Namens Yuz Asaf hat gezeigt, daß er sich
von Bodhisattva herleitet.
Es gibt viele Parallelen zwischen Jesus und anderen Relgionsgründern.
Auszug aus der Bergpredigt:
Selig, die heiteren Geistes sind.
Selig, die sich nicht an ihren Besitz klammern, denn sie werden frei sein, denn der Schatz liegt in eurem Herz.
Selig, die sich an ihr Leid erinnern und ihre Freude erwarten.
Selig, die nach Wahrheit und Schönheit hungern und dürsten, denn die
Hungernden werden Brot erhalten und die Durstigen frisches Wasser.
Selig sind die Gütigen, denn ihre Güte wird sie trösten.
Selig, die reinen Herzens sind, denn sie werden eins sein mit Gott.
Selig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit zuteil werden.
Selig die Friedensstifter, denn ihr Geist wohnt jenseits aller
Kampfhandlungen, sie werden Schlachtfelder in blühende Gärten
verwandeln.
Selig, die gejagt und verfolgt werden; sie werden leichtfüßig sein, und
es werden ihnen Flügel wachsen. Freut euch und jubelt, denn ihr habt
das Königreich des Himmels in euch gefunden.
Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz schal wird, wie sollte dann die Nahrung des Herzens gewürzt werden?
Ihr seid das Licht der Welt. Stellt dieses Licht nicht unter einen
Scheffel, sondern laßt es von den Gipfeln leuchten für diejenigen, die
die Stadt Gottes suchen.
Autorin: Karla Krist