Jaspers, Karl PDF Drucken E-Mail

jaspers.jpgJaspers, Karl

 

(1883 – 1969), deutscher Psychologe und Philosoph. Er gilt als Existenzphilosoph und versteht die Philosophie als „Weltorientierung”, „Existenzerhellung” und „Metaphysik”. Als Hauptwerke gelten das dreibändige Werk „Philosophie” (1932), die „Existenzphilosophie” (1938) und „Einführung in die Philosophie” (1950).

Für Jaspers erlebt sich der Mensch am unmittelbarsten in Grenzsituationen wie Tod, Leiden, Kampf, Schuld. Erst im echten Scheitern wird das Sein voll erfahren. Aber hinter dem Sein, das scheitert, steht bei Jaspers die Transzendenz, das Unvergängliche und Unendliche.

Für die Beschreibung dieser äußersten Grenzen des Daseins, des unendlichen Horizonts, innerhalb dessen Erfahrung möglich ist, verwendet Jaspers den Begriff des Umgreifenden. Dieses ist verstandesmäßig nicht zu erfassen.

 

Autor: Helmut Müller

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 16. Juli 2008 )
 
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