Die Rückkehr der Ma´at
Ein Modell der „Alchemie der Individuation" für das 21. Jahrhundert
Wir können mit dem Konzept der Ma‘at der aktuellen weltweiten Wertekrise ein erprobtes und ganzheitliches Modell entgegensetzen, welches uns anwendbare Orientierungen auf dem Weg der Selbstwerdung zu geben vermag: das Modell der „Ma'atisierung" unsererMängel, so daß sie sich in Stärken verwandeln.
Im Artikel „Ma‘at- die ägyptische Weltordnung" werden am Schluß drei gefährliche Gegner erwähnt, die uns daran hindern, die Ma‘at, die „Wahrheit-Gerechtigkeit", zu leben und dadurch „wir selbst zu werden", nämlich:
„Der Träge hat kein Gestern; wer für die Ma'at taub ist, hat keinen Freund; für den Habgierigen gibt es keinen Feiertag. "
Aus „Der Oasenmann", Mittleres Reich
Das Konzept der Ma‘at, welches im alten Ägypten entwickelt wurde, ist so universell, daß es noch heute nichts an Aktualität verloren hat - ganz im Gegenteil: Wir können mit dem Konzept der Ma‘at der aktuellen weltweiten Wertekrise ein erprobtes und ganzheitliches Modell entgegensetzen, welches uns anwendbare Orientierungen auf dem Weg der Selbstwerdung zu geben vermag.
Wir wollen an dieser Stelle festhalten, daß das vergleichende Studium - wie es Neue Akropolis weltweit pflegt - nicht dazu verleiten darf, kritiklos alte Systeme zu imitieren, nur weil sie sich in der
Vergangenheit bewährt haben. Sie müssen immer wieder überprüft und der heutigen Situation angepaßt werden. Dazu soll dieser Artikel Anregungen geben.
Warum „Alchemie"?
„Alchemie" im philosophischen Sinn bedeutet, vereinfacht gesagt, die Verwandlung des Unedlen in Edles, Transformation der Schwächen in Stärken, des inneren „Bleis" in inneres „Gold". Dies bedeutet, daß wir unsere Schwächen nicht verdrängen dürfen, sondern im Gegenteil: Wir müssen uns mit ihnen konfrontieren und sie „erlösen", d.h. lösen aus dem negativen Lebenszusammenhang und die in ihr verborgenen Stärken freilegen. Somit sind unsere Schwächen den Stärken nicht entgegengesetzt, sondern nur die andere Seite ein und derselben Münze. Wie das?
Der griechische Philosoph Aristoteles bringt in seinem Werk „Nikomachische Ethik" einen ähnlichen, sehr modern anmutenden Ansatz (der allerdings später vom Christentum mit seiner Lehre der „Sünde" nicht in seiner ganzen Tragweite aufgegriffen wurde). Beispiel: Ich kann die Schwäche der Knauserigkeit verwandeln oder „erlösen" in die Tugend der Sparsamkeit, oder Verschwendungssucht in Großzügigkeit. Nun, die philosophische Alchemie geht noch einen Schritt weiter, wie wir gleich sehen werden.
Zurück nach Ägypten. Es gibt drei Lebenshaltungen, die die Grundlage menschlichen Zusammenlebens ausmachen:
Die Ma‘at zu tun, d.h. die Wahrheit-Gerechtigkeit-Ordnung zu leben, bedeutet im ägyptischen Sinne in erster Linie Mitmenschlichkeit. Sie dient dazu, die Menschen miteinander zu verbinden, indem sie Verantwortlichkeit und Vertrauen stiftet. Der zur Ma‘at erzogene Mensch weiß sich für sein Tun und Reden verantwortlich.
Verantwortung des einen ermöglicht das Vertrauen des anderen. Vertrauen und Verantwortlichkeit sind daher wechselseitig aufeinander bezogen: Wenn ich Verantwortung für einen Menschen übernehme, weil ich mich ihm verbunden fühle, so kann er mir vertrauen - und umgekehrt.
Das schlimmste Übel ist die Sünde gegen die Gemeinschaft, die Selbstabschließung, und zwar durch folgende drei Verhaltensweisen:
Der Ägyptologe Jan Assman führt aus: „Nach ägyptischer Auffassung ist Autarkie ein tödlicher Wahn. Nur wer sich leiten läßt, wer sich verständnisvoll einfügt in die Bindungen und Ordnungen des Miteinander-Lebens, vermag überhaupt zu leben. Wer sich nicht einfügt, ist lebendig tot."
1. Von der Trägheit zur intelligenten Handlung
Trägheit und Vergessen hängen in Ägypten miteinander zusammen, wie der oben erwähnte „Oasenmann" feststellt.
Die Quelle der Trägheit ist der Verlust der Erinnerung. Wie das? Der Verlust der Erinnerung bewirkt, daß der Mensch die Finalität seiner Handlungen vergißt.
Er vergißt auch seine Verpflichtungen jenen gegenüber, mit denen er Beziehungen hat. Er handelt nur gemäß seinen kurzfristigen Bedürfnissen, ohne die mittel- und langfristigen Konsequenzen seiner Handlungen zu erwägen. Aber es muß garantiert sein, daß auch heute gilt, was gestern galt, daß einer zu dem steht, was er gestern gesagt hat, daß er reagiert auf das, was andere gestern gesagt und getan haben. Wenn das soziale Gedächtnis zerfällt, wenn „das Gestern vergessen wird", zerfällt auch das Netz der Solidarität, und die Welt wird zum Kampfplatz aller gegen alle.
Trägheit ist also für die Ägypter nichteinfach nur Nicht-Handlung, sondern die Handlung ohne Perspektive, die nur dem momentanen Impuls gehorcht und auf den Überlebensinstinkt reagiert. Wer so handelt, schließt sich aus der sozialen Ordnung aus.
Die Ägypter sahen das Verrichten der Handlung als ein Opfer (im Sinne von „sacrificium": „sacrum facere", „etwas Heiliges tun"), als eine Rückerstattung; zu handeln umfaßte für sie daher nicht nur die rein materiellen Ebene, sondern war untrennbar gekoppelt mit einer ethischen Haltung. Handeln bedeutet, sich in die Weltordnung einzufügen und sich mit allem Lebenden solidarisch zu erweisen.
Die „erlöste" Trägheit ermöglicht die Entwicklung der Tugend des Dienstes.
Empfehlung: Niemals die Verbindung einreißen zu lassen zwischen der Handlung und ihren Konsequenzen. Einer handelt für den anderen: Das Prinzip der Gegenseitigkeit im Dienst und die aktive Solidarität zu pflegen.
2. Von der mentalen Taubheit zum Inneren Hören
Zuhören ist in Ägypten mit Verstehen verbunden, wie der oben erwähnte „Oasenmann" lehrt.
Der Begriff Zuhören bedeutet, sich in die Haut des anderen hineinzuversetzen. Wir stellten schon fest, daß der Verlust der Erinnerung die Quelle der Trägheit ist. Jetzt fügen wir hinzu, daß der Mangel an Imagination und die Unfähigkeit, sich etwas anderes vorzustellen als sich selbst, die Quelle der mentalen Taubheit darstellt.
Das Schicksal der Ma‘at-Tauben ist Isolation, sozialer Tod. Wie das? Ohne Kommunikation fehlt das verbindende Element zwischen den Menschen; gute Kommunikation entspricht den gesunden Blutbahnen im menschlichen Körper, die alle Körperteile miteinander verbinden und dadurch Leben ermöglichen. Eine Gesellschaft, die auf die Solidarität in der Kommunikation verzichtet, geht langsam aber sicher zugrunde. Daher wird in Ägypten das Ma‘at-Tun wird sogar mit Atemluft verglichen: „Ma‘at-Tun ist Luft für die Nase."
Die „erlöste" mentale Taubheit, nämlich das Zuhören, ermöglicht, zu verstehen und nachzudenken, bevor man handelt; es entwickelt die Qualitäten der Unterscheidungskraft, und damit die Tugend der Forschung.
Empfehlung: Sich das Motto zueigen machen „Zuerst selbst verstehen, dann verstanden werden." Die Höflichkeit untereinander aufwerten, da sie mehr ist als ein zwischenmenschliches „Polster", um Aggressivität, Angst oder Gleichgültigkeit usw. zu kompensieren. Das indianische Sprichwort beherzigen: „Bevor ich einen anderen beurteile, soll ich eine Meile mit seinen Mokassins gegangen sein."
3. Von der Habgier zur Loslösung
Von allen Sünden ist für den Ägypter die Habgier die schlimmste.
Habgier ist im Ägyptischen eine Eigenschaft des Herzens; sie bedeutet soviel wie „raffgierig in bezug auf das Herz". Sie ist die schwerste Krankheit des Herzens, denn sie ist der Motor des Egoismus und des Separatismus. Um sie zu besiegen, ist es notwendig, die Selbstlosigkeit zu entwickeln, die solidarische Absicht, die Großzügigkeit, die Nächstenliebe.
Der habgierige Mensch identifziert sich mehr mit seinen Besitztümern und mit seinen Wünschen als mit dem, was er innerlich ist. Er weigert sich, seinen ihm gebührenden Platz in der Welt einzunehmen. Er kann daher nicht das Prinzip der universellen Solidarität auf sich nehmen. „Habgier" ist der asoziale Eigenwille, der nur auf Selbstdurchsetzung und Selbstbehauptung gerichtet ist und den äußersten Gegensatz zur Ma‘at, zur Kultur des Füreinander-Handelns und Aufeinander-Hörens darstellt.
Der Habgierige „haftet" an seinem Besitz und seinen Wünschen. Ähnlich wie in Indien wird auch in Ägypten die Quelle der Habgier im „Verhaftetsein" gesehen, von welchem wir uns loslösen müssen.
Habgier ist eine Art Oberbegriff, der alle Verfehlungen gegen die Ma‘at zusammenfaßt und bedingt.
Die „erlöste" Habgier entwickelt die Gefühle der Achtung und des Respekts den anderen Menschen gegenüber, und damit das Bewußtsein für die Würde des anderen. Sie entwickelt die Tugend der Hingabe.
Empfehlung: Lernen, etwas an andere weiterzuschenken; anderen eine Freude zu bereiten, ohne eine Gegenleistung zu erwarten; allen Personen gegenüber großzügig zu sein; die eigenen Absichten vor jeder Entscheidung zu überprüfen, ob sie die moralisch vertretbar sind; sich bewußt machen, daß mein Wille zum Allgemeinwohl durch den bekannten Bumerang-Effekt früher oder später auch mir selbst wieder zugutekommen wird.
Die Dreiheit von Hand, Mund und Herz
Es handelt sich also bei dem Konzept des „Ma‘at-Tuns" um eine Dreiheit von Hand, Mund und Herz, die Jan Assman folgendermaßen zusammenfaßt:
Wenn man diese drei Hindernisse der Ma‘at besiegt, „erleichtert es das Herz", sagen die Ägypter. Wir können diesen Prozeß heutzutage mit dem Begriff der „Individuation" bezeichnen, der Transmutation des persönlichen und nach außen orientierten Ichs in das Ich des „Inneren Menschen", wie der Kulturphilosoph Jorge Angel Livraga, der Gründer von Neue Akropolis, diesen Prozeß einmal bezeichnete.
Die alchemische Transmutation: Das „Ma'atisieren"
Der Anthropologe und Ägyptenkenner Fernando Schwarz, Leiter von Neue Akropolis Frankreich, prägte einen interessanten Begriff, um die „alchemische Transmutation" vom Blei der Laster (Trägheit, mentale Taubheit, Habgier) in das Gold der Tugenden (Handlung, Kommunikation, Wille zum Allgemeinwohl) zu bewirken: „ma‘atisieren".
Die drei Tugenden der Jüngerschaft
Wir „ma‘atisieren" die Mängel durch die Anwendung dreier wichtiger Werte, die für den Pfad der Jüngerschaft in Ägypten sowie vieler anderer Religionen und Kulturen die Grundlage jeglicher Individuation bildeten. Diese Werte sind:
Fernando Schwarz führt aus:
„Um in Ägypten ein Jünger der Ma‘at zu werden, ging es nicht um künstlich auferlegte asketische Entbehrungen; viel eher mußte man die Lehren in sich assimilieren (...).
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Man mußte die Trägheit in intelligente Handlung transformieren, indem man den Wert des Dienstes in sein Leben integrierte.
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Man mußte die mentale Taubheit in inneres Zuhören transformieren, indem man den Wert der Forschung in sein Leben integrierte.
Das System der Gegenwerte
Dieses Wertesystem der Hingabe, der Forschung und des Dienstes ist nur gültig, wenn alle diese Werte miteinander verbunden bleiben. Wir wiegen uns oft in der Illusion, daß es doch ausreiche, einmal mit Hingabe zu lieben, an anderes Mal eine Sache intensiv zu studieren und zu untersuchen und dann wieder einmal einen Dienst an unserem Nächsten zu tun. Das ägyptische Konzept der Ma‘at jedoch lehrt uns, daß bei einer getrennten Anwendung „Gegenwerte" entstehen, wie Fernando Schwarz sie nennt. Und diese Gegenwerte haben es in sich. Gehen wir sie der Reihe nach durch, wobei wir den Ausführungen von F. Schwarz folgen:
1. Hingabe ohne Dienst:
schafft Resignation, Passivität, Fatalismus; Suche nach einer Mystik, ohne in der Welt zu handeln; Mangel an Verpflichtungsgeist; Einschließen in sich selbst; Glaube, allein durch Meditation und universelle Liebe die Welt erlösen zu können.
2. Hingabe ohne Forschung:
schafft Fanatismus, Aberglaube, Intoleranz; Gefahr des Glaubens ohne Kenntnis. Ein Mensch mit Hingabe und ohne Unterscheidungskraft kann sich für jedwede Sache hingeben und ein Fanatiker werden. Er wird unter Umständen seine Liebe mithilfe von Verrat und Täuschung verteidigen.
3. Dienst ohne Hingabe:
schafft Gleichgültigkeit, entmenschlichte Beziehungen, mechanische Handlungen, Routine, Verlust des Gemeinschaftssinnes. Die Person, die ohne Hingabe dient, ist gefährlich, denn sie hat keinen Grund, um zu dienen, und sie kann sich in einen Söldner verwandeln.
4. Dienst ohne Forschung:
schafft Nachlässigkeit, Oberflächlichkeit; nicht die Konsequenzen seiner eigenen Handlungen auf sich nehmen: Unfähigkeit, eine Erfahrung aus den Handlungen zu ziehen; zu handeln ohne zu lernen; dies führt zur Unverantwortlichkeit, zum „Machen um des Machens willen".
5. Forschung ohne Hingabe:
schafft eine „ciencia sin conciencia" (ein spanisches Wortspiel von F. Schwarz: „conciencia" bedeutet sowohl „Bewußtsein" als auch „Gewissen"); man sieht die Wesen und Dinge der Welt als Objekte, nicht als Subjekte; Unwissenheit darüber, daß alles miteinander im selben ganzheitlichen Ökosystem verbunden ist;
Forschung ohne Liebe hat unsere Welt entseelt und entzaubert.
6. Forschung ohne Dienst:
schafft Suche ohne Finalität; Intellektualismus und Enzyklopädismus - Wissen anzusammeln, ohne es zu assimilieren; anstatt eine Wissenschaft zu haben, die den Menschen erlaubt, zu sich selbst und zueinander zu finden, haben wir eine Wissenschaft, die durch die Technik die Menschen einlullt und sie gefangenhält wie jene Menschen in Platons „Höhlengleichnis", Gefangene der öffentlichen Meinung und der eigenen unmittelbaren Impulse.
Eine Herausforderung für die Gegenwart: Die Rückkehr der Ma'at
All diese Verhaltensweisen sind also Quellen von Gegenwerten. Sie tauchen auf, wenn die Werte, die eine Gesellschaft gemäß der Ma‘at ausmachen, nicht mehr miteinander verbunden sind. Jeder kann aufgrund dieser Anregungen weitere Gegenwerte ableiten, wenn er sich beispielsweise fragt: War schafft Forschung und Hingabe ohne Dienst? Oder Forschung und Dienst ohne Hingabe? Und so fort.
Die große Herausforderung unserer Zeit besteht darin, in einer Gesellschaft zu leben, die das genaue Abbild einer Welt ohne Ma‘at ist, in der die drei Plagen herrschen: Trägheit, mentale Taubheit und Habgier. Natürlich gibt es in unserer Gesellschaft Menschen, die der Hingabe, der Forschung und des Dienstes fähig sind und diese auch praktizieren. Aber es sind erstens zu wenige, und zweitens müssen Forschung, Liebe und Dienst mehr ineinanderverwoben und nicht getrennt voneinander gelebt werden.
Bei der Fußball-WM im Juli 1998 haben wir wieder einmal feststellen können, daß die Qualitäten eines Teams nur durch das wirkungsvolle Zusammenspiel der Fähigkeiten der einzelnen Spieler zustandekommen. Gewisse persönliche Eigenschaften müssen von den einzelnen Spielern zurückgehalten, andere wiederum den Mitspielern zur Verfügung gestellt werden. Kein guter Spieler glaubt, trotz unleugbarer persönlicher Fähigkeiten, allein das Spiel gewinnen zu können. Im Gegenteil: Würde er versuchen, nur mit seinen eigenen Fähigkeiten zu gewinnen, würde er scheitern, da sichseine persönlichen Fähigkeiten als kontraproduktiv herausstellen würden, als „Gegenwerte". Dasselbe gilt sinngemäß auch für ein Orchester, für eine Familie, für eine Gesellschaft, usw.
Heute wirken Forschung, Liebe und Dienst nicht zusammen. Die Gefühlsduselei oder der Sex ersetzt die Liebe, das Bedürfnis zu gefallen oder sich ein gutes Gewissen zu verschaffen ersetzt den Dienst, das Bedürfnis nach Selbstbefriedigung, Macht, Oberflächlichkeit oder Eitelkeit ersetzt die Forschung. Auf diese Weise schaffen wir Gegenwerte.
Wir handeln nicht mehr für etwas, sondern gegen etwas. Wir schaffen es nicht mehr, die wahren positiven Ziele ins Auge zu fassen, und die Mittel verwandeln sich in Ziele an sich, welches das Problem der Konsumgesellschaften darstellt.Der Fehler liegt auf der Ebene der Finalitäten. Wir haben alle Mittel zur Hand, alle Elemente stehen zu unserer Verfügung. Niemand möge verzweifeln: Wir müssen langfristige Projekte und Finalitäten auf uns nehmen, die den Menschen und die Gesellschaft wieder geistig wachsen lassen. So wie es die Menschen anderer Epochen, mit anscheinend geringeren Mitteln, auch schafften. Warum also sollte es nicht auch uns gelingen?
Literatur:
• Assmann, Jan: Ma‘at – Gerechtigkeit und Unsterblichkeit im Alten Ägypten, Beck 1990
• Brunner, Hellmut: Die Weisheitsbücher der Ägypter. Lehren für das Leben, Artemis 1988 / 1991
• Eliade, Mircea: Geschichte der religiösen Ideen, Herder 1976 / 1993
• Hornung, Erik: Geist der Pharaonen, dtv 1989
• Jacq, Christian: Ramses Band II, Der Tempel der Ewigkeit, Wunderlich 1997
• Kerényi, Karl: Die Mythologie der Griechen (2 Bände), dtv 1961 / 1988
• Kolpaktchy, Gregoire, Das ägyptische Totenbuch, Barth 1980 / 1987
• Livraga, Jorge Angel: Theben, Verlag Neue Akropolis 1984 / 1988
• Schwarz, Fernando: Maat et l‘actualité de l‘antique Egipte, Edition Nouvelle Acropole 1997
Autor: Walter Gutdeutsch
(aus:Abenteuer Philosophie Heft Nr. 74)
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