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Ökologie (griech.: Lehre vom Haushalt) Die
Wissenschaft der Beziehungen der Lebewesen zu Umwelt bzw. Natur. Von
ökologischem Gleichgewicht von Mensch und Natur spricht man, wenn der
Austausch von organischen und anorganischen Produkten sich selbst
reguliert und regeneriert, so dass die Natur die für menschliches Leben
notwendigen Bedingungen zur Verfügung stellen kann. Durch massive
Eingriffe des Menschen in die Natur, vor allem seit der Industriellen
Revolution, ist das ökologische Gleichgewicht massiv gefährdet.
Angesichts dieser ernsthaften Umweltkrise hat die Philosophie eine
ökologische Ethik entwickelt, wobei das Konzept des klassischen
Umweltschutzes von einem rein anthropozentrischen Ansatz ausgehend
versucht, die materiellen Lebensgrundlagen des Menschen zu sichern.
Andere Ansätze, z.B. die Ökosophie, versuchen sowohl den rein
anthropozentrischen Ausgangspunkt bei der Entwicklung von neuen
Wertungssystemen zu verlassen, als auch die rein
materiell-positivistische Sichtweise der Natur und ihrer
Regelkreisläufe um die seelisch-spirituelle Ebene zu erweitern.
Autor: Helmut Müller
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 26. Dezember 2008 )
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